Klaus Pichler und das Petuniengemetzel

Salon der Fotografie / Bibliothek

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Alle sind herzlich eingeladen, wenn Fotograf Klaus Pichler zu Gast in unserem Salon Digital ist. Am 28. April spricht er zusammen mit Edda Fahrenhorst und Ulrich Rüter über seine neue Arbeit “The Petunia Carnage” oder auch “Das Petuniengemetzel”. 

In diesem Werk folgt er sowohl dokumentarisch als auch frei künstlerisch der Geschichte der orangenen Petunien. Eine Zierpflanze, die es nie hätte geben dürfen und 2017 als illegal eingestuft wurde. Die Geschichte beginnt mit einem Gen-Experiment am Max-Planck-Institut in Köln im Jahre 1990. Der Höhepunkt sind 25 Jahre Zucht und Verkauf – ohne Zulassung. Schließlich holt der Höhenflug die orangenen Blüten ein und es führt zu einer massenhaften Vernichtung im Jahr 2017. Was sich liest wie ein Kriminalroman ist auch so gewesen. Pichler vereint in seinem Werk den Krimi der Absurdität mit aberwitzigen Geschichten und aktuellen Fragestellungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. 

Klaus Pichler arbeitete für dieses Projekt mit Fotos, Faksimilies, Artefakten und Archivmaterial. Die fotografische Erzählung des Buches basiert auf der Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren des Falls der orangefarbenen Petunien. Sie teilten ihre Erfahrungen, stellten Bildmaterial zur Verfügung und gewährten auch Zugang zu ihren Labors, in denen transgene orangefarbene Petunien für die wissenschaftliche Forschung gezüchtet werden. 

“The Petunia Carnage“ ist zu gleichen Teilen eine wissenschaftliche Anekdote, eine Erzählung über vielfältige Wirtschaftsinteressen, gesellschaftspolitische Werte und die Chronologie einer genveränderten Pflanze. 

Wer den Termin nicht geschafft hat, kann das Gespräch auf YouTube nachschauen.

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